4 Clevere Wege, Ein WC Im Bestand Zu Erweitern
Ein Lowboard ist mehr als nur eine Ablagefläche für den Fernseher. Es entscheidet über die Optik des Wohnzimmers, die Ergonomie beim Fernsehen und darüber, ob Kabel chaos herrscht oder Ordnung. Wer das Möbelstück plant, sollte zuerst die Wandhöhe messen und sich überlegen, ob der Fernseher darauf stehen oder an der Wand montiert werden soll. Bei Wandmontage wird die Unterkante des TVs üblicherweise auf Augenhöhe im Sitzen ausgerichtet – das sind etwa 100 bis 110 Zentimeter über dem Boden. Steht der Fernseher auf dem Board, muss das Board selbst niedriger sein, damit die Bildschirmmitte nicht zu hoch gerät.
So gelingt die Montage ohne böse Überraschungen Beginnen Sie mit dem Zuschnitt der Leisten in einer Ecke, die Sie später nicht mehr sehen – typischerweise hinter einer Tür. Nutzen Sie eine Gehrungslade oder eine Kappsäge für präzise 45-Grad-Schnitte an Innenecken. Außenecken schneiden Sie spiegelverkehrt, sonst entstehen klaffende Fugen. Arbeiten Sie niemals ohne vorheriges Trockenlegen: Legen Sie die Leisten lose an die Wand und prüfen Sie die Passgenauigkeit aller Übergänge. Kleben Sie erst dann die Leisten mit einem Montagekleber auf, der für Wand und Bodenbelag geeignet ist. Bei unebenen Wänden hilft es, den Kleber wellenförmig aufzutragen und die Leiste sanft anzudrücken. Überschüssigen Kleber entfernen Sie sofort mit einem feuchten Tuch, bevor er aushärtet.
Nach dem Anbringen sollten Sie die Leisten für mindestens 24 Stunden nicht belasten oder feucht wischen. In dieser Zeit härtet der Kleber vollständig aus. Falls Sie sich für das Nageln oder Schrauben entscheiden, verwenden Sie spezielle Blindstopfen, die Sie anschließend mit einem passenden Wachsstift überdecken. Achten Sie darauf, dass die Nägel nicht in der Nähe von Leitungen oder Rohren sitzen – ein Leitungssuchgerät hilft, böse Überraschungen zu vermeiden. Kontrollieren Sie am Ende alle Stoßkanten: Bei sichtbaren Lücken hilft ein farblich passender Fugenfüller oder ein Wachskitt, der sich mit einem Föhn leicht verformen lässt. Ein letzter Tipp: Bewahren Sie Reststücke auf, falls später eine Leiste beschädigt wird. So können Sie einen Austausch ohne Farbabweichung durchführen.
Warum die Unterkonstruktion über den Nutzen entscheidet Bevor du mit dem Bau beginnst, miss die Fensterbank in der Breite und der Tiefe exakt aus. Plane die Sitzhöhe zwischen 45 und 50 Zentimetern, denn nur dann sitzt du bequem und kannst trotzdem noch Gegenstände im Innenraum stapeln. Ein typischer Fehler ist, die Tiefe der Bank an der Heizung oder an der Fensterlaibung auszurichten, ohne den Bewegungsraum für Scharniere oder den Öffnungswinkel der Klappe zu berücksichtigen. Werden die Maße zu knapp gewählt, lässt sich der Deckel später nicht vollständig aufklappen.
Die Höhe ist auch eine Frage der Sitzposition. Wer auf einem Sofa mit niedriger Rückenlehne sitzt, braucht eine andere TV-Unterkante als jemand, der auf einem Hochlehner Platz nimmt. Eine einfache Faustregel: Die Bildschirmmitte sollte auf Höhe der Augen liegen, wenn man entspannt auf dem Sofa sitzt. Bei einem Lowboard mit geschlossenen Türen oder Schubladen muss man bedenken, dass sich die Höhe durch Füsse oder Griffe verändert. Auch die Dicke der TV-Füße spielt eine Rolle – ein zu hohes Board mit großem Fernseher wirkt schnell wuchtig.
Bevor Sie die ersten Leisten kaufen, klären Sie die grundlegende Frage: Welche Höhe und welches Material passen zu Ihrem Raum? Niedrige Leisten von sechs bis acht Zentimetern wirken dezent und eignen sich für kleine Räume oder moderne, klare Linien. Höhere Profile ab zwölf Zentimetern schützen die Wand besser vor Staubsauger und Wischwasser, betonen aber auch die horizontale Linie und lassen Räume optisch niedriger erscheinen. Messen Sie daher immer die vorhandenen Wandflächen und berücksichtigen Sie die Raumhöhe. Ein häufiger Fehler ist, sich nur für die Optik zu entscheiden und die praktischen Anforderungen wie Kabelverlegung oder Feuchtraum zu ignorieren. Denken Sie daran: Die Leiste muss nicht nur gefallen, sondern auch funktionieren.
Ein typischer Fehler ist das Vernachlässigen der Dehnungsfuge: Laminat oder Parkett arbeiten, und eine fest verklebte Leiste kann sich dadurch verziehen oder abplatzen. Lassen Sie daher immer einen kleinen Spalt zwischen Leiste und Boden, den Sie mit einer passenden Abdeckung oder einem flexiblen Dichtstoff kaschieren. Verwenden Sie auf keinen Fall Silikon, wenn Sie später streichen möchten – das nimmt keine Farbe an. In Feuchträumen wie Badezimmern greifen Sie zu Kunststoffleisten mit integrierter Dichtlippe, die das Eindringen von Wasser hinter die Wand verhindert. Achten Sie darauf, dass die Leisten nicht direkt auf dem Boden aufliegen, sondern etwa zwei bis drei Millimeter Abstand halten. So bleibt die Leiste trocken und der Boden kann sich ausdehnen.
Nach dem Aufbringen der Platten und dem Verputzen bleibt die letzte Herausforderung: das Fliesen im Anschlussbereich. Schneiden Sie die Fliesen nicht zu knapp an der Vorwand, sondern lassen Sie eine Dehnungsfuge, die Sie mit Silikon schließen. Das verhindert Risse durch leichte Bewegungen des Baukörpers. Wenn Sie all diese Schritte in der richtigen Reihenfolge angehen und die Trocknungszeiten einhalten, erhalten Sie ohne Komplettsanierung ein komfortables, leises und gut organisiertes WC, das sich in die bestehende Struktur einfügt.