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Lichtführung entscheidet, ob der Verlauf wir

Ein weiterer typischer Fehler betrifft die Tür. In kleinen Bädern schlägt eine Duschabtrennung aus Glas oft gegen Waschbecken oder Toilette. Besser sind Falttüren oder Schiebeelemente, die keinen Schwenkbereich brauchen. Wer auf eine Tür ganz verzichten will, kann eine feste Glaswand mit Einstieg kombinieren. Achten Sie darauf, dass die Duschfläche mindestens 80 mal 80 Zentimeter groß ist, sonst wird das Duschen zum Balanceakt. Bei sehr engen Verhältnissen lässt sich die Dusche über der Badewanne montieren, sofern die Wanne standsicher ist und der Abfluss angepasst wird.

Für Fenster gilt eine einfache Faustregel: je schwerer und dichter der Stoff, desto besser. Bewährt haben sich Vorhänge aus Wolle, dicht gewebter Baumwolle oder schwerem Leinen. Sie sollten mindestens doppelt so breit wie das Fenster sein und bis knapp über den Boden reichen. Wer die Wahl hat, nimmt Vorhänge mit Futterstoff oder legt zwei Lagen übereinander. Der Abstand zur Wand und zum Fenster sollte mindestens zehn Zentimeter betragen, besser mehr. Hängt der Stoff direkt am Glas, entsteht kaum ein dämpfender Hohlraum.

Ein Eingangsbereich funktioniert dann, wenn er klare Zonen hat. Direkt hinter der Tür braucht es eine Ablagefläche für Schlüssel, Post und Tasche. Daneben oder darunter folgt der Schuhbereich, am besten mit einer Matte, die Schmutz aufnimmt. Erst danach kommt der Bereich zum Anziehen, also eine Sitzgelegenheit und ein Spiegel. Diese Reihenfolge entspricht dem natürlichen Ablauf: Hereinkommen, ablegen, umziehen, weitergehen. Wenn diese Zonen sich vermischen, entsteht Chaos – Schuhe liegen auf der Post, die Jacke fällt auf den Schlüssel.

Materialien und Textilien runden das Bild ab. Holz, Leinen, Baumwolle und Naturstein fühlen sich warm an und nehmen Feuchtigkeit auf. Kunststoff und Hochglanzflächen wirken kühl und lassen Wasser abperlen, was hygienisch ist, aber ungemütlich. Handtücher aus dicht gewebter Baumwolle oder Leinen trocknen schneller und riechen länger frisch als synthetische Fasern. Ein Badematten aus Holz oder Kork ist rutschfest und angenehm für die Füße. Der klassische Fehler: zu viele Textilien im feuchten Raum stapeln. Sie trocknen nicht durch und werden schnell muffig. Lieber wenige, dafür regelmäßig gewaschene Stücke verwenden.

Was im Schrank tatsächlich Feuchtigkeit bind