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5 Handgriffe, die Bettkästen wirklich trocken halten

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Prüfe vor jeder Planung, wo Steckdosen liegen, wie hoch sie sitzen und ob ein Deckenauslass existiert. In vielen Altbauten gibt es nur einen einzigen Stromkreis für das ganze Zimmer. Das begrenzt die Zahl gleichzeitig betriebener Verbraucher. Notiere dir auch, wo Bett, Schrank und Nachttische stehen sollen. Erst danach entscheidet sich, ob eine Deckenleuchte, Wandlampen oder indirektes Licht praktikabel sind.

Ein letzter Punkt betrifft den Aufbau. Steht das Bett direkt an einer Außenwand, kann Kondenswasser aus der Wand in den Kasten wandern. Ein Abstand von fünf Zentimetern zur Wand hilft. Auch ein feuchter Keller oder ein Badezimmer nebenan sind ungünstige Nachbarn. Wer dort lagert, sollte den Inhalt alle paar Wochen prüfen. Riecht es beim Öffnen muffig, war die letzte Lüftung zu kurz oder es wurde zu feucht eingelagert. Dann hilft nur: alles heraus, Kasten trocknen, lüften, neu einräumen.

Ein Bettkasten ist praktisch, aber er sammelt Feuchtigkeit wie kaum ein anderer Ort in der Wohnung. Das liegt nicht am Bett selbst, sondern an der Kombination aus Matratze, geschlossener Bauweise und fehlender Luftzirkulation. Wer dort Bettwäsche, Decken oder Kleidung lagert, merkt oft erst nach Wochen, dass alles muffig riecht oder Stockflecken hat. Die folgenden fünf Handgriffe lassen sich ohne Werkzeug umsetzen und wirken dauerhaft, wenn sie regelmäßig wiederholt werden.

Viele bringen Akustikpaneele dekorativ in Augenhöhe an, oft nur an einer Wand. Das erzeugt ein Muster, aber kaum Schallschutz. Wirksame Absorber müssen dort sitzen, wo der Schall auftrifft: an Deckenrändern, in Raumecken, an den Wänden gegenüber von Sprechplätzen und in Bereichen, in denen sich Schall zwischen parallelen Flächen aufschaukelt. Eine gleichmäßige Verteilung über mehrere Flächen bringt mehr als eine vollflächig beklebte Wand. Wer nur eine Seite behandelt, lässt den Schall weiter zwischen den übrigen Flächen hin- und herspringen.

Bevor etwas hineingelegt wird, muss der Kasten vollständig leer und trocken sein. Decke oder Lattenrost abnehmen, Matratze hochklappen, dann alle Textilien herausnehmen. Den Innenraum mit einem trockenen Tuch auswischen, nicht feucht. Bei sichtbarem Schimmelbefall hilft eine Mischung aus Wasser und Spiritus im Verhältnis drei zu eins, aufgetragen mit einem Schwamm, danach gründlich trocknen lassen. Kein Essig verwenden, denn der Geruch zieht in Holz und Polster und bleibt dort haften.

Beim Bodenbelag lohnt sich eine nüchterne Betrachtung. Läufer und Teppiche dämpfen Geräusche, verrutschen aber in schmalen Fluren leicht und werden zur Stolperfalle. Wer einen Läufer legt, sollte ihn mit rutschfester Unterlage fixieren und nicht bis an die Türschwelle führen. Glatte, helle Böden wirken großzügiger, sind aber bei Nässe rutschig. Eine Fußmatte direkt im Eingangsbereich ist sinnvoll, muss aber flach genug sein, damit die Tür darüber schließt.