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4 Warnsignale, die den Tausch Ihrer Heizungspumpe unumgänglich machen

From Babylon SIGNALIS Wiki

Die Förderhöhe der neuen Pumpe sollten Sie an die tatsächliche Heizlast anpassen. Moderne Pumpen verfügen über eine Anzeige für die aktuelle Leistungsaufnahme – vergleichen Sie diese mit den Werten der alten Pumpe, sofern diese noch bekannt sind. Ein häufiger Fehler ist das Einstellen einer zu hohen Drehzahl, was zu Fließgeräuschen an den Thermostatventilen führt. Reduzieren Sie in diesem Fall die Stufe schrittweise, bis die Geräusche verschwinden. Nach einer Woche sollten Sie die Verschraubungen nachziehen, da sich die Dichtungen durch die Erwärmung setzen. Notieren Sie sich das Einbaudatum und die Einstellwerte – das erleichtert spätere Wartungsarbeiten ungemein.

Bei der Montage sollten Sie unbedingt darauf achten, den Schrank auf einer ebenen Fläche aufzubauen. Ein unebener Boden ist die häufigste Ursache für schiefe Türen und quietschende Scharniere. Legen Sie deshalb vor dem Aufstellen eine Wasserwaage an und justieren Sie die Füße gegebenenfalls nach. Wenn der Schrank an der Wand befestigt werden soll, prüfen Sie, ob die Wand hinter der Schräge wirklich massiv ist – bei Trockenbauwänden brauchen Sie spezielle Dübel, sonst droht der Schrank später abzustürzen. Planen Sie außerdem genügend Abstand zur Heizung oder zum Fenster ein, damit die Luft zirkulieren kann und keine Feuchtigkeit entsteht.

Nachdem Sie die alte Pumpe entfernt haben, vergleichen Sie die Einbaulänge mit der neuen Hocheffizienzpumpe. Die meisten modernen Modelle passen in die genormten Maße alter Pumpen, dennoch gibt es Abweichungen bei der Position der Gewinde. Messen Sie den Abstand zwischen den beiden Rohrenden genau. Reinigen Sie die Dichtflächen gründlich – alte Dichtungsreste verursachen später Undichtigkeiten. Setzen Sie die neue Pumpe so ein, dass die Fließrichtung des Pfeils auf dem Gehäuse mit der tatsächlichen Strömungsrichtung im Rohr übereinstimmt. Eine falsch montierte Pumpe fördert kein Wasser und kann überhitzen. Ziehen Sie die Verschraubungen kreuzweise und mit Gefühl an, um das Gehäuse nicht zu verspannen.

Ein alter Guss- oder Plattenheizkörper in einer Altbauwohnung kann mit der richtigen Technik und dem passenden Lack wieder wie neu aussehen. Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, müssen Sie jedoch einige wichtige Vorbereitungen treffen. Der größte Fehler wäre, direkt auf die alte, vielleicht abblätternde Farbe zu streichen. Nehmen Sie sich Zeit für die Oberflächenbehandlung, denn davon hängt die Haltbarkeit des neuen Anstrichs ab.

Praktisch gehen Sie folgendermaßen vor: Zuerst klären Sie, ob Ihr Mietvertrag Regelungen zur Technik enthält. Dann informieren Sie sich über die genauen Anforderungen Ihrer Heizung. Als Nächstes holen Sie die Zustimmung des Vermieters ein – schriftlich ist am sichersten. Wenn Sie dann das Gerät installieren, achten Sie darauf, dass Sie die Montage ordnungsgemäß durchführen oder einen Fachmann beauftragen. Ein häufiger Fehler ist die falsche Positionierung des Thermostats, etwa in der Nähe einer Wärmequelle, was zu Fehlmessungen führt. So sparen Sie am Ende nicht, sondern verbrauchen mehr.

Vor der ersten Inbetriebnahme füllen Sie das Heizsystem wieder mit Wasser auf und entlüften Sie die Anlage gründlich. Öffnen Sie dazu das Entlüftungsventil an der Pumpe und lassen Sie die Luft entweichen, bis Wasser austritt. Starten Sie die Pumpe zunächst auf der niedrigsten Stufe. Eine Hocheffizienzpumpe besitzt oft eine automatische Drehzahlanpassung – stellen Sie diese Funktion ein, sofern vorhanden. Prüfen Sie nach einigen Minuten Betrieb, ob die Pumpe ruhig läuft und sich das Gehäuse nur leicht erwärmt. Eine starke Erwärmung deutet auf Trockenlauf oder falsche Drehrichtung hin. Kontrollieren Sie auch alle Verbindungsstellen auf Tropfbläschen. Ein leichter Feuchtigkeitsfilm nach dem ersten Betrieb ist normal, ein stetiger Tropfen jedoch nicht.

Ein weiterer typischer Fehler ist, dass man den Heizkörper nicht vollständig entlüftet oder die Anschlüsse nicht abklebt. Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, sollten Sie die Ventile mit Malerkrepp abdecken, damit kein Lack hineingerät. Nach dem Streichen prüfen Sie, ob die Entlüftungsschraube noch zugänglich ist. Wenn Sie mehrere Heizkörper streichen möchten, arbeiten Sie nacheinander und lassen Sie die Wohnung gut durchlüften – aber vermeiden Sie Zugluft während des Trocknens, da diese die Trocknung ungleichmäßig machen kann. Mit etwas Geduld und der richtigen Technik erhalten Sie ein glattes, gleichmäßiges Ergebnis, das die Optik Ihrer Altbauwohnung deutlich aufwertet.

Nach dem ersten Anstrich lassen Sie die Farbe gut trocknen. Beachten Sie die Angaben des Herstellers zur Trockenzeit – oft dauert das mehrere Stunden. Erst danach tragen Sie die zweite Schicht auf. Zwischen den Anstrichen sollten Sie den Pinsel nicht in Wasser oder Lösungsmittel stehen lassen, sondern in Zeitungspapier wickeln oder kurz auswaschen. Wenn Sie mit einer Rolle arbeiten, wählen Sie eine kleine Schaumstoffrolle für glatte Flächen. Für die Rippen verwenden Sie weiterhin den Pinsel. Nach dem letzten Anstrich kann der Heizkörper frühestens nach der vollen Trockenzeit wieder in Betrieb genommen werden. Das verhindert, dass die Farbe aufschäumt oder sich Blasen bilden.