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Holz, Rollo oder Pflanzen – was schirmt die Terrasse besser ab?

From Babylon SIGNALIS Wiki

Raffrollos oder Faltstores aus wetterfestem Stoff sind die flexible Alternative: Sie lassen sich bei Sonnenschein ganz öffnen und bei Bedarf auf wenige Zentimeter über dem Boden absenken. Die Montage erfolgt meist an einer bestehenden Überdachung oder einem stabilen Geländer. Wichtig ist, dass die Stoffe aus UV-beständigem Material wie Acryl oder beschichtetem Polyester bestehen. Billige Varianten bleichen nicht nur aus, sie werden nach Regen auch schnell schimmelig. Achten Sie auf eine straffe Führung an den Seiten – sonst schlägt das Rollo bei jeder Böe gegen das Geländer und erzeugt Lärm. Befestigen Sie das untere Ende zusätzlich mit Haken oder Klettbändern am Boden, dann bleibt es auch bei Wind ruhig.

Ein weiterer praktischer Aspekt ist die richtige Vorbereitung. Wenn Sie über eine alte, dunkle Tapete streichen, genügt ein Anstrich nicht. Sie müssen die Tapete entweder entfernen oder eine Grundierung auftragen. Sonst schlägt der alte Farbton durch und das Ergebnis wirkt schmutzig. Reinigen Sie die Wände vor dem Streichen mit einem feuchten Tuch, um Fettspuren zu entfernen. Kleben Sie die Kanten sauber ab, nicht nur mit Zeitungspapier, sondern mit Kreppband, das scharfe Linien ergibt. Arbeiten Sie zudem immer von oben nach unten und in Bahnen, die Sie nass in nass setzen, um Ansätze zu vermeiden.

Bohrlöcher in gefliesten Wänden entstehen fast unvermeidlich, wenn man Spiegel, Handtuchhalter oder Regale befestigt. Nach dem Entfernen der Dübel bleiben unsaubere Öffnungen zurück, die das Gesamtbild stören. Statt sofort zu neuem Fliesenkleber oder Gips zu greifen, lohnt sich ein Blick auf die beiden gängigen Methoden: das Ausspachteln mit einer Reparaturmasse und das anschließende Überlackieren mit einem passenden Lack. Beide Verfahren haben ihre Berechtigung, doch der Erfolg hängt stark von der Vorbereitung und der Wahl des richtigen Materials ab.

Wer seine Terrasse vor neugierigen Blicken schützen möchte, steht vor einer grundlegenden Frage: Soll es eine massive Holz-Sichtschutzwand, ein flexibles Rollo oder eine grüne Pflanzenhecke sein? Jede Variante hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sich auf Montage, Pflege und das Wohngefühl auswirken. Entscheidend ist nicht nur der optische Eindruck, sondern auch, wie viel Zeit und handwerkliches Geschick Sie investieren möchten.

Holz-Sichtschutzwände: stabil, aber mit Eigenheiten Holzwände bieten sofortigen, vollständigen Sichtschutz und wirken natürlich warm. Für die Montage benötigen Sie stabile Pfosten, die idealerweise einbetoniert oder mit speziellen Bodenhülsen befestigt werden. Achten Sie darauf, dass die Pfosten mindestens 80 Zentimeter tief im Boden stehen, sonst kann die Wand bei Wind kippen. Ein häufiger Fehler ist die Wahl unbehandelter Hölzer: Ohne entsprechende Lasur oder Öl vergraut das Holz nicht nur, sondern arbeitet und reißt. Planen Sie daher alle zwei bis drei Jahre einen Pflegeanstrich ein. Bei der Höhe sollten Sie die örtlichen Bauvorschriften prüfen – vielerorts sind Begrenzungen vorgeschrieben, die Sie sonst teuer zurückbauen müssen.

Ganz gleich, für welche Variante Sie sich entscheiden: Planen Sie die Innenausstattung immer vor dem Kauf oder Bau. Die häufigste Enttäuschung ist ein Schrank, der außen perfekt sitzt, innen aber unbrauchbar ist. Überlegen Sie, was Sie aufbewahren wollen: lange Mäntel brauchen eine andere Höhe als Schuhe oder Akten. Messen Sie Ihre längsten Kleidungsstücke und die höchsten Stiefel. Ein Schrank mit nur einer Kleiderstange in voller Höhe verschwendet Platz, während zu viele feste Böden die Flexibilität einschränken. Entscheiden Sie sich für verstellbare Böden und ein Lochraster an den Seitenwänden – das erlaubt spätere Umbauten ohne Bohren.

Reparaturmasse auftragen – worauf es wirklich ankommt Bevor Sie die Reparaturmasse anrühren, müssen die Bohrlöcher gründlich gereinigt werden. Entfernen Sie Staub, Fettreste und lose Partikel mit einer harten Bürste oder einem Staubsauger. Bei glasierten Fliesen genügt es, die Ränder mit einem feinen Schleifpapier leicht anzurauen – das verbessert die Haftung der Masse erheblich. Verwenden Sie eine feine Spachtelmasse, die speziell für Fliesen und Keramik geeignet ist. Füllen Sie das Loch vollständig, aber vermeiden Sie Überschuss: Die Masse sollte bündig mit der Fliesenoberfläche abschließen. Ein häufiger Fehler ist das Auftragen einer dicken Schicht auf einmal – sie schrumpft beim Trocknen und bildet Risse. Arbeiten Sie stattdessen in zwei dünnen Lagen, wobei Sie die zweite erst nach dem vollständigen Aushärten der ersten auftragen. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Stelle mit feinem Schleifpapier (Körnung 240 oder feiner) glatt. Wichtig: Schleifen Sie immer mit Wasser oder einem feuchten Tuch, um die Glasur nicht zu zerkratzen – trockenes Schleifen erzeugt Mikrorisse, die später durch den Lack sichtbar werden.

Die Wahl der Farbe ist jedoch nur die halbe Miete. Der entscheidende Punkt ist die Oberfläche. Mattierende Wandfarben, wie sie beispielsweise Alpina oder Brillux in ihren Linien anbieten, schlucken Licht und lassen Unebenheiten optisch verschwinden. Glänzende Farben reflektieren zwar das Licht, betonen aber jede Delle und jeden Pinselstrich. Für kleine Räume gilt daher: matte Farbtöne verwenden. Achten Sie auf die Nassabriebklasse, wenn Sie häufig umstellen. Eine gute Farbe deckt bereits beim ersten Anstrich, das spart Zeit und verhindert, dass die Wand an manchen Stellen durchscheint.