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Perlator abschrauben: Der Fehler, der den Wasserstrahl seitwärts lenkt

From Babylon SIGNALIS Wiki


Ein metallischer oder muffiger Geschmack im Leitungswasser ist kein Zufall. Er entsteht fast immer in der eigenen Hausinstallation, nicht im Wasserwerk. Should you loved this information and you would want to acquire more info relating to cleverer Stauraum kindly visit the web site. Bevor Sie den Installateur rufen, lohnt sich eine systematische Eingrenzung. Der erste Schritt: Lassen Sie das Wasser zwei bis drei Minuten laufen und probieren Sie erneut. Bleibt der Geschmack, liegt die Ursache in der Leitung. Verschwindet er, stand das Wasser zu lange in der Leitung und hat Stoffe aus Rohr oder Armatur aufgenommen. Wiederholen Sie den Test an mehreren Zapfstellen: flur Gestalten Küche, Energiesparendes Wohnen Bad, Gästetoilette. Nur so erkennen Sie, ob ein einzelner Strang betroffen ist oder das ganze Haus.

Typische Fehler beim Entkalken: Man verwendet zu viel Entkalker, was zu Schaumbildung und Überlaufen führt. Man entkalkt, ohne vorher den Wassertank zu leeren und zu reinigen. Man vergisst, das Ventil oder die Brühgruppe separat zu behandeln. Bei manchen Maschinen muss man den Entkalkungsmodus aktivieren, sonst wird die Lösung nicht richtig verteilt. Wer all das beachtet, hat gute Chancen, das Tropfen zu stoppen. Wenn nicht, ist der Gang zur Reparatur unvermeidlich – aber das ist ein anderes Thema.

Ein erster Test: Kaffeemaschine ausschalten, abkühlen lassen und den Wassertank entnehmen. Leuchtet man mit einer Taschenlampe in den Tank, sieht man bei starker Verkalkung weiße oder gräuliche Krusten. Auch der Siebträger oder die Brühgruppe können betroffen sein. Tropft die Maschine jedoch direkt nach dem Einschalten, ohne dass Kaffee bezogen wurde, deutet das eher auf ein defektes Ventil hin. In diesem Fall ist Entkalken sinnlos.
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von aggressiven Reinigern, Scheuermitteln oder scharfen Bürsten. Diese greifen die Gummidichtung an und führen zu Rissen, die sich später nicht mehr reparieren lassen. Ebenso falsch ist es, die Dichtung mit einem scharfen Wasserstrahl auszuspülen, denn der Druck drückt den Schmutz nur tiefer in die Falte. Wer die Dichtung nach jeder Reinigung sofort wieder fest andrückt, verhindert das Abtrocknen und schafft ideale Bedingungen für neuen Kalk.

Der häufigste Fehler ist das Warten. Viele Nutzer entkalken erst, wenn das Gerät sichtbar verkalkt ist oder unangenehm riecht. Dann ist der Belag bereits so fest, dass Essig oder Zitronensäure nur noch mit Mühe wirken. Besser ist ein fester Rhythmus: Bei normalem Leitungswasser alle vier bis sechs Wochen, bei sehr hartem Wasser alle zwei bis drei Wochen. Wer ausschließlich gefiltertes oder destilliertes Wasser verwendet, kann die Intervalle deutlich strecken – ganz ohne Kalk geht es aber nie, weil beim Erhitzen immer Mineralien aus dem Restwasser ausfallen.

Nach dem Entkalken spült man den Wassertank mehrmals mit klarem Wasser aus und lässt zwei bis drei Durchläufe mit frischem Wasser ohne Kaffee durchlaufen. Das entfernt Rückstände, die sonst den Kaffee bitter machen. Anschließend prüft man, ob die Maschine noch tropft. Oft ist das Problem dann behoben, weil der Kalk den Wasserweg blockiert hat und nun wieder frei fließt. Tropft sie weiterhin, liegt es an einer Undichtigkeit.

Zum Entkalken wird der Perlator vollständig zerlegt. Viele Modelle bestehen aus einem Gehäuse, einer Siebplatte, einem Dichtungsring und manchmal einer kleinen Kunststoffkappe. Diese Teile lassen sich mit der Hand auseinandernehmen. Ein Bad in Essigessenz oder verdünnter Zitronensäure löst den Kalk meist innerhalb von ein bis zwei Stunden. Wer es schneller braucht, legt die Teile über Nacht in eine Mischung aus Wasser und Essig. Anschließend werden die Bohrungen mit einer alten Zahnbürste unter fließendem Wasser ausgebürstet. Scharfe Gegenstände wie Nadeln oder Schraubenzieher sind tabu, denn sie weiten die Bohrungen und zerstören die Strahlform dauerhaft.
Wenn die Kaffeemaschine tropft, ist das selten ein Zeichen dafür, dass sie einfach zu stark verschmutzt ist. Häufig liegt eine Verkalkung im Bereich der Brühgruppe oder des Ventils vor, die den Wasserfluss stört. Das Wasser sucht sich dann einen anderen Weg und läuft unten heraus. Bevor man jedoch mit Entkalker hantiert, sollte man prüfen, ob überhaupt Kalk die Ursache ist. Denn bei einer undichten Dichtung oder einem gerissenen Schlauch hilft Entkalken nicht weiter – im Gegenteil, man verschwendet Zeit und Mittel.

So geht man beim Entkalken richtig vor Wenn Kalk tatsächlich die Ursache ist, sollte man die Maschine gründlich entkalken. Dazu verwendet man handelsüblichen Entkalker für Kaffeemaschinen – niemals Essigessenz, denn die kann Dichtungen angreifen und den Geschmack dauerhaft beeinträchtigen. Die Anleitung des Herstellers ist einzuhalten, insbesondere die Einwirkzeit. Zu kurz entkalkt bedeutet, dass die Kalkreste bleiben; zu lange kann Kunststoffteile beschädigen. Ein häufiger Fehler ist, den Entkalker einfach durchlaufen zu lassen, ohne ihn ausreichend einwirken zu lassen.

Bevor der Perlator abgeschraubt wird, muss das Wasser abgestellt oder zumindest der Hahn geschlossen werden. Bei Einhebelmischern reicht es, den Hebel nach unten zu drücken. Wer an einem Doppelhahn mit getrennten Ventilen arbeitet, schließt beide. Ein Eimer oder ein Handtuch unter dem Auslauf verhindert, dass Restwasser auf die Armatur oder den Schrank läuft. Danach wird der Perlator von Hand abgedreht. Er sitzt am unteren Ende des Auslaufs und lässt sich bei den meisten Modellen gegen den Uhrzeigersinn lösen. Sitzt er fest, hilft ein Stück Fahrradschlauch oder ein Gummihandschuh als Griffverstärker. Eine Wasserpumpenzange ist nur die letzte Option, denn sie hinterlässt schnell Kratzer am verchromten Gehäuse.