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Wandpaneele – der Geheimtipp für kleine Stadtwohnungen mit Stil

From Babylon SIGNALIS Wiki


Meine letzte Kundin wohnt auf 38 Quadratmetern in einer Altbauwohnung in Berlin-Mitte. Das Wohnzimmer sollte gleichzeitig Schlafzimmer sein, aber sie wollte nicht das typische Studentenloch-Feeling. Wir haben uns für Wandpaneele entschieden, und zwar nicht nur als Deko, sondern als cleveres Raumteiler-System. Die Paneele aus hellem Eichenfurnier laufen vom Boden bis zur Decke und trennen den Schlafbereich optisch vom Wohnbereich ab, ohne dass man eine massive Wand einzieht. Das kostet kaum Platz und bringt gleichzeitig Struktur in den Raum. Die Montage dauerte einen Nachmittag, und meine Kundin war überrascht, wie viel wärmer der Raum plötzlich wirkte. Kein Vergleich zu den nackten Altbauwänden vorher.



Was viele nicht wissen: Wandpaneele können auch praktische Probleme lösen. In einer anderen Wohnung hatte die Familie ein riesiges Bett, das tagsüber wie ein Fremdkörper wirkte. Wir haben die Paneele so angebracht, dass sie das Bett tagsüber verdecken – wie eine Miniwand auf Schienen. Dahinter versteckt sich ein Bett mit 16 cm Matratze auf einem Stellrahmen, das nachts einfach rausgezogen wird. Die Paneele sind aus MDF mit einer matten Lackierung, die man leicht abwischen kann. Der Trick: Die Paneele sind an der Decke befestigt, nicht am Boden, damit der Staubsauger drunter durchkommt. So spart man sich das Gefühl, in einem Möbellager zu wohnen.



Gerade in kleinen Räumen ist der Stauraum das größte Problem. Ich habe schon oft erlebt, dass Leute ihre Winterdecken und Gästebettwäsche in Plastikkisten unter dem Sofa verstauen. Dabei könnte ein Bett mit Stauraum für Bettwäsche vieles einfacher machen. Aber wenn man Platz sparen muss, sind Wandpaneele eine echte Alternative. Man kann sie mit eingebauten Regalböden kombinieren, die genau in die Paneele integriert sind. So hat man plötzlich Platz für Bücher, Bilderrahmen und sogar eine kleine Lampe, ohne dass man zusätzliche Möbel braucht. Die Paneele wirken dann wie eine maßgeschneiderte Wandbibliothek, die gleichzeitig den Raum strukturiert.



Ein weiteres Problem taucht auf, wenn Besuch über Nacht kommt. Eine Kundin von mir hatte nur ein Sofa, das zum Schlafen ausgeklappt wurde, aber die Matratze war dünn und unbequem. Wir haben stattdessen eine Couch mit Schlaffunktion gekauft, aber die tagsüber im Raum stand wie ein Klotz. Die Lösung: Wandpaneele, die man tagsüber vor die Couch schiebt. Die Paneele sind mit einem Stoff bezogen, der zur Tapete passt, und haben integrierte Scharniere. So wird aus der Couch mit Schlaffunktion ein dezenter Teil des Wohnzimmers, ohne dass man ständig das Gefühl hat, im Schlafzimmer zu sitzen. Die Gästematratze bleibt dabei trotzdem bequem, weil wir einen 14 cm dicken Matratzenkern gewählt haben.



Manchmal reichen Wandpaneele auch einfach als optischer Trick. In einem schmalen Flur, der wie ein Schlauch wirkte, haben wir Paneele mit senkrechten Linien angebracht. Die Linien lenken den Blick nach oben, sodass der Flur plötzlich höher und breiter wirkt. Das ist kein Zauber, sondern simple Raumwirkung. Die Paneele waren aus einer leichten Holzfasermatte, die man selbst zuschneiden kann. Der Flur war vorher so eng, dass man kaum zwei Schritte nebeneinander gehen konnte. Jetzt fühlt er sich fast wie ein kleiner Vorraum an. Die Farbe der Paneele haben wir in einem warmen Grauton gehalten, der das natürliche Licht reflektiert.



In einer Altbauwohnung mit hohen Decken habe ich mal eine Kombination aus Wandpaneelen und einer Couch mit Schlaffunktion gemacht. Die Decke war 3,50 Meter hoch, aber der Raum war schmal. Wir haben die Paneele nur bis auf 2,20 Meter Höhe angebracht und den oberen Teil weiß gestrichen. Das gab dem Raum eine gemütliche Höhe, ohne erdrückend zu wirken. Die Couch mit Schlaffunktion stand darunter, und die Paneele dienten als Rückenlehne und gleichzeitig als optische Trennung zum Essbereich. Der Mechanismus DL der Couch ließ sich leicht ausklappen, und die Matratze war fest genug, dass man nachts nicht durchlag.



Ein weiterer Fall war eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die im . Sie hatten ein Schlafsofa, das jeden Morgen umständlich zusammengeklappt werden musste. Wir haben stattdessen eine Ausziehcouch mit einem Stauraum für Bettwäsche gewählt, aber die Kinder wollten trotzdem ihre eigene Ecke. Die Lösung: Wandpaneele mit einem eingebauten Vorhangsystem. Die Paneele wurden an der Wand befestigt, und davor lief ein Vorhang aus dickem Samt. So konnten die Kinder ihren Bereich mit einem Zug abtrennen, ohne dass man extra Möbel brauchte. Die Paneele selbst waren aus einer rauen Eiche, die man anfassen konnte, und gaben dem Raum eine natürliche Wärme.



Ich rate immer dazu, Wandpaneele nicht als reine Deko zu sehen. Sie sind ein Werkzeug, um Räume zu formen. In einem Studio-Apartment habe ich mal die Paneele so gesetzt, dass sie das Bett tagsüber verstecken und nachts als Nachttisch dienen. Dazu habe ich in die Paneele kleine LED-Streifen eingelassen, die man dimmen kann. Das Bett selbst war ein Modell mit 16 cm Matratze auf einem Stellrahmen, der sich leicht ausziehen ließ. Die Paneele waren aus einer weißen, matten Lackierung, die den Raum hell hielt. Der Effekt war, dass der Raum tagsüber wie ein Wohnzimmer wirkte und nachts wie ein Schlafzimmer, ohne dass man etwas umräumen musste.



Manchmal reicht schon eine einzige Wand mit Paneelen, um einen Raum zu verändern. In einem Durchgangszimmer, das eigentlich nur zum Durchlaufen gedacht war, haben wir die lange Wand mit Paneelen verkleidet. Dazwischen haben wir schmale Regalböden gesetzt, die wie schwebende Ablagen wirken. So wurde aus dem Durchgangszimmer plötzlich ein Ort zum Verweilen – mit einem kleinen Sessel und einer Lampe. Die Paneele waren aus einer warmen Nussbaumfarbe, die das kalte Licht der Neonröhre auf dem Flur ausglich. Der Raum bekam eine eigene Identität, ohne dass man Möbel kaufen musste.



Wenn ich an die vielen kleinen Wohnungen denke, die ich eingerichtet habe, dann sind Wandpaneele oft der Schlüssel. Sie lösen das Problem, dass man nicht weiß, wohin mit dem Bett, der Couch oder dem Stauraum. Sie schaffen Ordnung, ohne dass man sich einschränkt. Und sie sehen dabei noch gut aus. Ich habe noch keine Kundin gehabt, die gesagt hat: „Die Paneele stören mich." Im Gegenteil, sie werden oft zum Lieblingsdetail in der Wohnung. Die Kombination aus einer Couch mit Schlaffunktion und Paneelen ist fast unschlagbar, wenn man auf wenig Platz viel erreichen will.