Wenn das Licht knapp wird: 12 Zimmerpflanzen für dunkle Ecken und ihr Pflegeplan
Eine Dunstabzugshaube ohne Abluft, also im Umluftbetrieb, arbeitet anders als ein Modell mit Abluftschlauch. Die Luft wird nicht nach draußen geführt, sondern durch einen Aktivkohlefilter gesaugt und wieder in die Küche zurückgeleitet. Genau dieser Filter ist der Punkt, an dem die meisten Reinigungsfehler passieren. Wer ihn ignoriert oder falsch behandelt, sorgt dafür, dass die Haube nicht mehr richtig riecht – Fett und Küchendünste bleiben dann in der Wohnung. Dabei ist die Reinigung mit etwas Routine kein Hexenwerk.
Zunächst sollte man die Haube vom Stromnetz trennen. Das klingt banal, wird aber oft übersprungen. Danach entfernt man die Fettfilter, die in der Regel aus Metall oder Edelstahl bestehen. Diese lassen sich meist ohne Werkzeug herausnehmen. Der Aktivkohlefilter, sofern vorhanden, darf dagegen nicht mit Wasser in Berührung kommen. Er sitzt hinter dem Fettfilter und ist für die Geruchsbindung zuständig. Viele Haushalte waschen ihn aus – das ist der klassische Fehler, der die Filterfunktion zerstört. Aktivkohlefilter sind Verbrauchsmaterial und müssen ausgetauscht werden, sobald sie gesättigt sind.
Bei der Reinigung der Haube selbst sollte man aggressive Reiniger meiden. Sie greifen die Beschichtung an und hinterlassen Schlieren. Ein weiches Tuch mit warmem Wasser und etwas Neutralreiniger genügt. Besonders im Bereich der Lüftungsschlitze sammelt sich Fett, das sich mit einer alten Zahnbürste oder einem Wattestäbchen entfernen lässt. Danach wischt man mit klarem Wasser nach. Achtung: Elektronikteile und der Motor dürfen niemals direkt nass abgewischt werden. Stattdessen ein nur leicht feuchtes Tuch verwenden.
Warum Ihre frische Wäsche nach dem Trocknen riecht Der Geruch entsteht fast nie durch zu wenig Waschmittel. Verantwortlich sind meist Bakterien und Schimmelsporen, die sich in feuchten Ecken der Trommel festsetzen. Besonders die Gummidichtung an der Tür sammelt Wasser, Haare und Fettreste. Lassen Sie diese Feuchtigkeit nach jedem Waschgang einfach stehen, entsteht innerhalb weniger Stunden ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Diese Keime werden beim nächsten Waschen mit der Wäsche in Kontakt gebracht und überleben den Waschgang, wenn Sie bei niedrigen Temperaturen waschen.
Auch die Wahl des Waschprogramms spielt eine Rolle: Waschen Sie Bettwäsche und Handtücher regelmäßig bei mindestens sechzig Grad. Nur diese Temperatur tötet die Keime sicher ab. Wenn Sie aus Umweltgründen kalt waschen möchten, nutzen Sie ein Waschmittel, das auch bei niedrigen Temperaturen hygienisch wirkt. Achten Sie aber darauf, dass die Trommel nicht randvoll ist. Jedes Teil braucht Platz, um sich im Wasser frei zu bewegen. Nur so können Schmutzpartikel wirklich ausgespült werden und sich nicht wieder in der Faser festsetzen.
Behandeln Sie die Ursache direkt: Reinigen Sie einmal im Monat das Flusensieb und wischen Sie die Gummidichtung mit einem trockenen Tuch aus. Lassen Sie die Maschinentür zwischen zwei Waschgängen offen stehen. So kann die Trommel vollständig austrocknen. Für die Wäsche selbst hilft ein zusätzlicher Spülgang mit etwas Haushaltsessig – das neutralisiert Gerüche und hinterlässt keine chemischen Rückstände. Verzichten Sie bei stark verschmutzter Kleidung auf Weichspüler, denn dieser legt einen Fettfilm über die Fasern, in dem sich Bakterien besonders wohlfühlen.
Der häufigste Fehler bei dunklen Räumen ist übermäßiges Gießen. Da die Pflanzen weniger Photosynthese betreiben, verdunsten sie weniger Wasser. Prüfen Sie die Erde deshalb erst mit dem Finger: Ist sie zwei Zentimeter tief trocken, können Sie gießen. Bei Unsicherheit gilt: weniger ist mehr. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule, die sich oft erst bemerkbar macht, wenn die Blätter gelb werden oder der Stamm weich wird. Verwenden Sie Töpfe mit Abzugslöchern und stellen Sie die Pflanzen auf Untersetzer, um überschüssiges Wasser nach zehn Minuten abzuschütten. Besonders im Winter reicht es oft, alle zwei bis drei Wochen zu gießen.
Nicht jede Wohnung ist von Natur aus hell, und manche Ecken bleiben selbst im Sommer düster. Statt auf künstliche Beleuchtung oder wöchentliches Umtopfen zu setzen, sollten Sie Pflanzen wählen, die mit wenig Licht auskommen. Zu den robustesten Arten zählen der Bogenhanf, die Zamioculcas, das Einblatt, der Glücksfeder (Zamioculcas) und verschiedene Farne wie der Schwertfarn. Auch die Monstera, der Drachenbaum, die Efeutute, das Fensterblatt, die Kletterfeige, der Philodendron, die Aglaonema und die Bromelie gedeihen in schattigen Bereichen. Wichtig ist: Auch diese Pflanzen benötigen etwas Licht, aber kein direktes Sonnenlicht. Stellen Sie sie daher mindestens einen Meter vom Fenster entfernt auf, aber nicht in völlige Finsternis.
Pflegeplan für Schattenpflanzen: So vermeiden Sie die häufigsten Pflegefehler Ein praktischer Pflegeplan hilft, den Überblick zu behalten. Gießen Sie im Sommer etwa einmal pro Woche, im Winter alle zwei bis drei Wochen – je nach Raumtemperatur und Topfgröße. Kontrollieren Sie wöchentlich die Blätter auf Schädlinge wie Spinnmilben oder Schildläuse, die sich bei trockener Luft ausbreiten. Drehen Sie die Pflanzen alle zwei Wochen um 90 Grad, damit sie nicht einseitig zum Licht wachsen. Entfernen Sie abgestorbene Blätter regelmäßig, aber schneiden Sie nicht in gesundes Gewebe. Ein Umtopfen ist nur alle zwei bis drei Jahre nötig, am besten im Frühjahr, wenn die Wurzeln den Topf durchdringen. Verwenden Sie frische, durchlässige Blumenerde und wählen Sie einen Topf, der nur wenige Zentimeter größer ist als der alte.