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Zamioculcas pflegen: Gießen ist der Fehler, der ihn killt

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Die Wasserglas-Methode ist praktisch, wenn die Wurzeln noch sehr kurz sind. Der Ableger steht dabei mit dem unteren Ende in einem Glas mit Wasser, die Blätter bleiben oberhalb des Randes. Das Wasser wechselt man alle zwei bis drei Tage, sonst bildet sich Schleim. Nach zwei bis vier Wochen erscheinen kräftige Wurzeln, dann wird der Kindel in Erde gesetzt. Ein Nachteil: Manche Ableger verwöhnen sich im Wasser und werfen beim Umsetzen in Erde Wurzeln ab. Wer das vermeiden will, pflanzt direkt in Erde.

Die Glücksfeder, botanisch Zamioculcas zamiifolia, stammt aus den Trockengebieten Ostafrikas und speichert Wasser in dicken, kartoffelähnlichen Rhizomen unter der Erde. Genau diese Speicherfähigkeit erklärt, warum die Pflanze wochenlange Vernachlässigung wegsteckt und trotzdem weiter austreibt. Wer sie jedoch wie eine Zimmerpflanze aus dem Baumarkt behandelt und regelmäßig gießt, ganzer Artikel bringt sie schneller um als jede Heizungsluft. Der häufigste Fehler ist nicht zu wenig Wasser, sondern zu viel davon, verbunden mit einem Topf, der es nicht abführt.

Für die eigentliche Entfernung eignen sich drei Werkzeuge: eine feste Bürste mit kurzen Borsten, ein Kunststoffschaber mit stumpfer Kante und ein scharfer Wasserstrahl aus einem Gartenschlauch mit verstellbarer Düse. Arbeiten Sie immer vom Stamm zur Krone hin, If you have any kind of inquiries relating to where and how you can make use of natürliche Düfte, you could call us at our own internet site. nie umgekehrt, damit Sie keine Tiere in unbefallene Bereiche verschleppen. Setzen Sie die Bürste schräg an und ziehen Sie mit gleichmäßigem Druck in kurzen Bahnen über die Rinde. Bei alten, rissigen Stämmen brauchen Sie mehr Druck als bei glatter Jungrinde – hier ist Vorsicht geboten, damit Sie die Kambiumschicht nicht verletzen.

Auch das Wachstum insgesamt verlangsamt sich. Die Pflanze stellt das Längenwachstum ein oder schiebt nur noch kraftlose Blätter nach. Bei blühenden Arten fallen Knospen ab, bevor sie sich öffnen. Wurzeln wachsen kaum noch, weil die Energie fehlt. Ein häufiger Fehler ist, in dieser Phase mehr zu gießen. Staunässe schadet den geschwächten Wurzeln zusätzlich und führt zu Fäulnis. Besser ist es, die Wassergaben zu reduzieren und die Erde zwischen den Güssen abtrocknen zu lassen.

Für robuste Arten mit festen, glatten Blättern ist die Dusche die gründlichste Methode. Der Topf wird mit einer Plastiktüte über dem Substrat abgedeckt oder schräg gehalten, damit keine Erde ausgeschwemmt wird. Lauwarmes Wasser — nicht kalt, nicht heiß — mit mäßigem Druck von oben nach unten über die Blätter laufen lassen, dabei die Unterseiten nicht vergessen, denn dort sitzt der meiste Staub und oft auch Spinnmilben. Anschließend die Blattachseln und Herzblätter ausschütteln, damit kein Wasser stehen bleibt. Tropfnasse Pflanzen nie in die pralle Sonne stellen, sonst verbrennen die Wassertropfen als Brenngläser das Gewebe.

Eine Rankhilfe nachträglich zu installieren ist heikel, sobald die Pflanze schon eingewurzelt ist. Wer einfach einen Pfahl mitten in den Wurzelballen rammt, zerstört feine Saugwurzeln, die für die Wasseraufnahme zuständig sind. Das Ergebnis: welkende Triebe, Wachstumsstopp, manchmal Totalausfall. Der Trick besteht darin, den Stab außerhalb des Ballens zu platzieren und die Pflanze nur locker damit zu verbinden.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Gießen direkt nach dem Setzen der Rankhilfe. Solange die neue Öffnung im Boden offen ist, spült Wasser Feinwurzeln frei. Warten Sie zwei bis drei Tage, bevor Sie wieder durchdringend gießen. In dieser Zeit beobachten: Hängen die Blätter, war die Störung zu groß. Dann den Standort der Rankhilfe wechseln und der Pflanze eine Woche Ruhe gönnen.

Erst lockern, dann gleiten lassen Ein häufig gemachter Fehler ist das direkte Einschlagen mit dem Hammer. Besser: Ein Loch mit einem schmalen Pflanzholz oder einem alten Schraubendreher vorbohren, leicht schräg, damit der Stab später Halt findet. Dann den Pfahl einführen und mit sanftem Druck setzen. Wer auf Widerstand stößt, zieht den Stab heraus, wählt eine neue Stelle und versucht es erneut – niemals mit Gewalt nachstoßen. Das gilt besonders bei Kübelpflanzen, deren Ballen oft von einem dichten Wurzelfilz durchzogen ist.

Für die Verbindung zwischen Pflanze und Rankhilfe eignen sich weiche Materialien: Juteband, Baumwollstreifen, breite Gummibänder. Zu enge Schnüre schneiden in die Triebe ein, zu lockere lassen die Pflanze scheuern. Der Knoten sollte so sitzen, dass ein Finger zwischen Band und Stängel passt. Bei mehrjährigen Kletterern lohnt es, die Bindung jährlich zu prüfen und bei Bedarf zu erneuern, weil der Stängel dicker wird.

Nach der Umstellung dauert es zwei bis vier Wochen, bis sich neue Triebe normal entwickeln. Alte, vergeilte Stängel bleiben dünn und tragen später kaum Blätter. Wer die Pflanze zurückschneidet, sollte nur bis kurz über einen kräftigen Blattknoten kürzen, damit sie dort neu austreibt. Geduld ist wichtiger als schnelle Korrekturen: Wer in kurzer Zeit mehrfach den Standort wechselt oder stark düngt, stresst die Pflanze zusätzlich. Regelmäßiges Beobachten der Triebabstände und der Blattfarbe zeigt am zuverlässigsten, ob der neue Platz ausreicht.